Die Berliner Beratung _fbeta stellt am 3. März 2026 in der Veranstaltung „EHealth Insights“ eine erste bevölkerungsweite Studie zur digitalen Gesundheitsnutzung vor. Ein zentraler Befund: Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen digitale Gesundheitsangebote bereits oder können sich vorstellen, sie zu nutzen. Stichprobe, Methodik und weitere Zahlen nennt die Ankündigung nicht; sie sollen erst bei der Veranstaltung vorgestellt werden.
Worum es geht
Die Studie fragt, wer digitale Angebote nutzt und warum – oder warum nicht –, was Menschen von ihnen erwarten und welche Rolle Vertrauen, Gesundheitszustand, ärztliche Empfehlungen und die Kommunikation der Krankenkassen spielen. Die Ergebnisse sollen nach Zielgruppen, Krankheitsbildern und Nutzungsmotiven aufgeschlüsselt werden. Der Veranstalter argumentiert, dass technische und regulatorische Rahmenbedingungen allein nicht genügen: Angebote müssten von den Menschen verstanden, akzeptiert und als hilfreich bewertet werden, damit aus Potenzial tatsächliche Nutzung wird. Das gilt für Diagnose- und Therapieansätze ebenso wie für digitale Begleitangebote und Anwendungen, die die Versorgung effizienter machen.
_fbeta ist eine Beratung für die digitale Transformation im Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Evidenz und Versorgungsforschung (unter anderem Marktzugang für DiGA und DiPA, also Digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen), Digital Health und Versorgungsintegration, Technologie und Architektur sowie KI. Die Reihe der eigenen Veranstaltungen läuft unter den Namen „beta_meet“ und „beta_work“.
Service
- Termin: 3. März 2026, 16:00 bis 18:00 Uhr
- Ort: Akazienstraße 31, 10823 Berlin, hybrid mit Livestream
- Veranstalter: _fbeta GmbH
- Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung über die Ankündigung des Veranstalters
Einordnung
Die Nutzungsabsicht ist nur ein Teil der Antwort: Zwischen „kann sich vorstellen“ und tatsächlicher, regelmäßiger Nutzung kann eine Lücke liegen. Interessant wird die Studie deshalb dort, wo sie Vertrauen und ärztliche Empfehlung als Treiber belegt – das sind Hebel, auf die Hersteller und Kassen direkt Einfluss haben. Ob die Datenbasis belastbar ist, lässt sich erst bei Vorliegen der Methodik beurteilen.











